Kooperation von Genen verstärkt Tumorwachstum
zuletzt aktualisiert: 16.06.2010 - 02:30Würzburg (ddp). Erst die Zusammenarbeit bestimmter Krebsgene ermöglicht das Tumorwachstum. Forscher der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universität Stanford haben in Versuchen mit Mäusen eine Grundbedingung für die übermäßige Zellteilung und damit das Tumorwachstum entdeckt. Die Teilung beschädigter oder mutierter Zellen findet demnach nur statt, wenn sich die Eiweiße Miz1 und Myc verbinden. Die Baupläne für die Proteine liegen auf den Genen Miz und Myc. Zwar ziehen die neuen Erkenntnisse noch keine neuen Therapiemöglichkeiten nach sich, langfristig sei aber alles von Bedeutung, was zum Verständnis der Krebsentstehung beiträgt.
Quelle: Rheinische Post
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