Forscher: Wale wirken dem Klimawandel entgegen
zuletzt aktualisiert: 16.06.2010 - 02:30London (ddp). Die Pottwale des Südpolarmeeres entfernen pro Jahr rund 200 000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid aus der Atmosphäre – zumindest indirekt, wie australische Forscher herausgefunden haben. Die eisenhaltigen Ausscheidungen der Tiere bilden nämlich die Nahrungsgrundlage für Phytoplankton. Diese Photosynthese betreibenden Mikroorganismen fixieren das Kohlendioxid und bilden daraus energiereiche Kohlenstoffverbindungen, die wiederum als Nahrung für andere Lebewesen dienen. Der kommerzielle Walfang bedrohe daher nicht nur die Meeressäuger, sondern sorge auch dafür, dass große Mengen Kohlendioxid in der Atmosphäre verbleiben, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Proceedings of the Royal Society B" .
Quelle: Rheinische Post
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