Düsseldorf: Der Sternenhimmel im Februar
VON LUDWIG JOVANOVIC - zuletzt aktualisiert: 01.02.2012 - 02:30Düsseldorf (RP). Der Sternenhimmel im Februar steht ganz im Bann der Planeten: Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, ist den ganzen Monat über zu sehen. Allerdings nähert sich die Zeit seiner Sichtbarkeit langsam dem Ende. Sein "Untergang" verschiebt sich immer deutlicher auf die Zeit vor Mitternacht. Danach dominiert Saturn die zweite Nachthälfte. Aber vor allem beherrscht Mars die Nacht. Im Februar erreicht er zwar seinen sonnenfernsten Punkt. Weil der Mars dabei aber der Erde immer näher kommt, nimmt seine Helligkeit im Laufe des Monats immer weiter zu – bis er Ende Februar nach dem Untergang von Venus und Jupiter eins der auffälligsten Objekte am Nachthimmel ist.
Dort kann man auch immer noch die Wintersternbilder Orion, Stier und Zwillinge gut erkennen. Doch der Frühling kündigt sich auch in den Sternbildern an: Löwe und Jungfrau sind immer besser zu sehen, die indes erst in den kommenden Monaten ihren höchsten Stand erreichen.
Sternschnuppen dagegen gibt es zwar auch im Februar, doch sind sie eher unauffällig und sorgen nicht unbedingt für ein "Feuerwerk" am Nachthimmel. Dafür aber sieht man im Sternbild Herkules noch bis Mitte des Monats den Kometen C2009 P1 (Garradd), der sich mit einem Fernglas gut beobachten lässt.
Der Februar, der dieses Jahr 29 Tage hat, besticht aber auch durch die vielen hellen Sterne, die gleichzeitig zu sehen sind. Ins bloße Auge fällt insbesonde Sirius – ein 8,6 Lichtjahre entfernter Stern im Großen Hund, der 25-mal leuchtkräftiger als die Sonne ist.
Hinweis Die Himmelsrichtungen auf der Karte markieren die Blickrichtung.
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