Blut von Johannes Paul II. soll als Reliquie in Krakauer Kirche
zuletzt aktualisiert: 18.01.2011 - 02:30Warschau (dapd). Direkt nach der für den 1. Mai angekündigten Seligsprechung des verstorbenen Papsts Johannes Paul II. soll in einer Kirche in Krakau eine Ampulle mit seinem Blut als Reliquie ausgestellt werden. Die Phiole soll in den Altar der Kirche eingelassen werden, wenn das Bauwerk im Mai eröffnet wird, sagte ein Sprecher des Johannes-Paul-II.-Zentrums. Die Idee stamme von dem langjährigen Freund und Sekretär Johannes Pauls, dem heutigen Erzbischof von Krakau, Stanislaw Dziwisz. Das als Reliquie auserkorene Blut wurde Johannes Paul kurz vor seinem Tod in der Gemelli-Klinik in Rom für medizinische Tests abgenommen. Unterdessen ließ der Vatikan verlauten, dass die Teilnahme an der Seligsprechung von Johannes Paul II. am 1. Mai ohne Einladungskarte möglich sein wird. Zugangskarten – wie diese bei Papstmessen oder Audienzenerforderlich sind – würden diesmal nicht ausgegeben.
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