Tarifverhandlungen der Stahlindustrie ergebnislos vertagt
zuletzt aktualisiert: 07.09.2010 - 02:30Gelsenkirchen (maxi). Bei ihrem ersten Treffen zur Stahl-Tarifrunde 2010 konnten sich Arbeitgeber und die Gewerkschaft IG Metall auf kein Ergebnis für die 85 000 Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen einigen. Die Gewerkschaft hatte sechs Prozent mehr Lohn und eine gleiche Bezahlung von Stammbelegschaft und Leiharbeitern gefordert. Der nordrhein-westfälische IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard zeigte sich von der Haltung der Tarifvereinigung Stahl zu den Lohnvorstellungen enttäuscht: "Die Arbeitgeber haben heute den Aufschwung ganz klein geredet, gegen alle klaren Fakten." Auch eine tarifliche Regelungen zur Gleichbehandlung von Leiharbeitern und Stammbelegschaft habe die Arbeitgeberseite für unnötig erklärt. Die Gespräche sollen am 17. September in Gelsenkirchen fortgesetzt werden.
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