Krefeld: Schmidt bleibt IHK-Präsident
zuletzt aktualisiert: 10.02.2012 - 02:30Krefeld (RP). Der Mönchengladbacher Unternehmer Heinz Schmidt wurde gestern einstimmig bis zum Jahr 2017 als Präsident der IHK Mittlerer Niederrhein bestätigt. Schmidt hatte das Amt 2009 von dem Neusser Unternehmer Wilhelm Werhahn übernommen.
"Dieses Ergebnis verstehe ich als ein Stück Anerkennung für das, was das Präsidium und die IHK-Mannschaft in den letzten Jahren geleistet haben", sagte Schmidt nach seiner Wahl zum obersten Repräsentanten der IHK Mittlerer Niederrhein, die 70 000 Unternehmen mit 360 000 Beschäftigten im Großraum Neuss-Krefeld-Mönchengladbach vertritt.
Neu in das Präsidium wählte die IHK-Vollversammlung gestern fünf weitere Unternehmer: Mit Jutta Schröer-Ulbricht, Chefin der Heinrich Moerschen GmbH (Tönisvorst), wird erstmals eine Frau Vizepräsidentin bei der IHK Mittlerer Niederrhein. Neben ihr ziehen Erich Bröker (Jagenberg AG, Krefeld), Stefan Dresely (Currenta GmbH, Krefeld), Elmar te Neues (J. Finck GmbH, Krefeld) und Michael Werhahn (Hessentor Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen, Neuss) in das Präsidium ein. Wiedergewählt wurden Norbert Miller, Chef der Mönchengladbacher Scheidt&Bachmann GmbH, Friedrich Wilhelm Scholz (Fritz Schmitz Herrenmoden, Viersen) und Wilhelm Thywissen (Chef der C. Thywissen GmbH, Neuss).
Rolf Königs, Chef der Aunde Gruppe und Präsident des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, scheidet nach zwei Wahlperioden satzungsgemäß aus dem IHK-Präsidium aus. Königs habe sich für bessere Export-Chancen der heimischen Unternehmen eingesetzt und auch wesentlichen Anteil am Erfolg der IHK-Initiative "Zukunft durch Industrie", würdigte Präsident Schmidt die Arbeit von Königs.
Als Aufgabe für die kommenden Jahre nannte Schmidt "den verstärkten Dialog mit der Bevölkerung bei Industriethemen", etwa beim Bau von Industrieanlagen und Energieversorgungsleitungen.
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