Hapag-Lloyd bekommt Staatsbürgschaft über 1,2 Milliarden
zuletzt aktualisiert: 29.09.2009 - 02:30Berlin (ap). Die Großreederei Hapag-Lloyd soll eine Staatsbürgschaft in Höhe von 1,2 Milliarden Euro erhalten. Das entschied der "Deutschlandfonds" gestern, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Zunächst werde sich jedoch der Haushaltsausschuss des Bundestages am morgigen Mittwoch mit dem Fall befassen. Der Hamburger Senat hatte vor wenigen Wochen den Weg zur Rettung der traditionsreichen Reederei freigemacht und als 23-prozentiger Miteigner einer Kapitalerhöhung zugestimmt. Das Land wird künftig mit etwa 800 Millionen Euro an dem Unternehmen beteiligt sein. Zu 43 Prozent gehört die Reederei dem TUI-Konzern. Den Rest teilt sich die Investorengruppe Albert Ballin, zu der Transportunternehmer Kühne, die Stadt Hamburg, die Privatbank M.M. Warburg, die Hanse Merkur, die Signal Iduna und die HSH Nordbank zählen. Kommentar
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