Börsenkrise lässt Geldvermögen der Deutschen schrumpfen
zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 - 02:30Frankfurt/M. (dpa). Die Kursverluste an den Kapitalmärkten im Sommer 2011 haben am Geldvermögen der Deutschen genagt. Erstmals seit mehr als zwei Jahren verloren die Privathaushalte im dritten Quartal wieder Geld. Ihr Vermögen aus Bargeld, Bankeinlagen oder Sparbriefen sank von Juli bis September gegenüber dem Vorquartal vor allem wegen des Absturzes an den Börsen um etwa 63 Milliarden auf 4663 Milliarden Euro, wie die Deutsche Bundesbank mitteilte. Zuvor war das Vermögen Ende Juni auf ein Allzeithoch geklettert. Im Vergleich zum dritten Quartal 2010 blieb aber ein Plus von 2,1 Prozent. Ohne den negativen Effekt an den Kapitalmärkten stieg das Geldvermögen der Privathaushalte im dritten Quartal des vergangenen Jahres zwar um gut 31 Milliarden Euro. Auch dieser Zuwachs fiel nach den Angaben deutlich geringer als in den Quartalen zuvor.
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