Airbus Militärjet wird nun von Europas Staaten gerettet
zuletzt aktualisiert: 06.03.2010 - 02:30Paris (RP). Die Zukunft des Airbus-Militärtransporters A400M ist gerettet. Die sieben Käuferstaaten und die Airbus-Mutter EADS haben sich geeinigt, wie die Zusatzkosten aufgeteilt werden. Dies sagte am Freitag ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur DAPD in Berlin. Nach Angaben des Ministeriums sieht die Einigung im Wesentlichen eine Preiserhöhung von insgesamt 2 Milliarden Euro und Exportkredite in Höhe von 1,5 Milliarden Euro vor. Deutschland hat 60 von insgesamt 180 Maschinen bestellt.
EADS und die Regierungen von Deutschland, Belgien, Großbritannien, Frankreich, Luxemburg, Spanien und der Türkei konnten sich monatelang nicht auf die Aufteilung der Sonderkosten von mindestens 5,2 Milliarden Euro einigen. Verzögerungen um rund vier Jahre, Sonderwünsche der Kunden und Managementfehler haben das einstige Prestigeprojekt an den Rand des Scheiterns gebracht.
Ursprünglich waren 20 Milliarden Euro Kosten veranschlagt. EADS wollte, dass die beteiligten Staaten einen Großteil der Zusatzkosten übernehmen. Damit kann Europa gegen den Wettbewerber USA nun weiter antreten. Ein Erfolg fü r den Kontinent.
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