Sibirische Kälte von minus 20 Grad erwartet
zuletzt aktualisiert: 30.01.2012 - 02:30Offenbach (dpa) Deutschland muss sich warm anziehen: In dieser Woche könnte es knackig kalt werden – mit Temperaturen bis minus zwanzig Grad. Verantwortlich dafür ist das Sibirienhoch "Cooper", das eiskalte Luft bringt. Bis zum Freitag werde es täglich kälter, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit: "Von Donnerstag bis Samstag sollten kälteempfindliche Menschen keine Außentermine planen, denn der Ostwind wird auch tagsüber die gefühlten Temperaturen im zweistelligen Minusbereich halten."
Im Osten Deutschlands gebe es derzeit schon Dauerfrost, von morgen an werde auch der Westen davon erfasst. Selbst am Niederrhein seien Eistage mit Höchstwerten unter null Grad zu erwarten. Die Woche beginnt heute mit leichtem Dauerfrost. Im Südwesten und Westen schneit es. Die Temperaturen sinken auf minus vier Grad im Westen. Am Mittwoch soll dann fast überall strenger Frost mit Temperaturen unter minus zehn Grad herrschen. Dafür zeigt sich dann die Sonne. Die Höchstwerte liegen bei minus ein Grad.
Hintergrund: Wenn kräftige Hochdruckgebiete über Sibirien liegen, kann es in Deutschland einen besonders strengen Winter geben. Im Norden Sibiriens mit dem angrenzenden arktischen Polarmeer fallen die Temperaturen im Winter auf bis zu minus 60 Grad, der Boden ist dauerhaft gefroren.
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



