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Röttgen schlägt Laschet als Stellvertreter vor

VON DETLEV HÜWEL UND GERHARD VOOGT - zuletzt aktualisiert: 03.11.2010 - 02:30

Die NRW-CDU steht vor einem umfassenden Personalwechsel. Auf dem Landesparteitag am Samstag in Bonn wird der designierte Parteichef, Bundesumweltminister Norbert Röttgen (45), zum Nachfolger von Jürgen Rüttgers gewählt. Für die fünf Stellvertreter-Posten gibt es bisher sieben Kandidaturen. Auf Vorschlag Röttgens soll Armin Laschet, der in der Mitgliederbefragung unterlegen war, einer der Stellvertreter werden. Weitere Bewerber sind die bisherigen Amtsinhaber, Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg, und die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen (Köln). Außerdem kandidieren Fraktionsvizechef Josef Hovenjürgen (Recklinghausen), der Hammer Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, der Fraktionsvorsitzende im Landtag, Karl-Josef Laumann, sowie der Vorsitzende der Jungen Union NRW, Sven Volmering (Bocholt). Als zweite Frau an der Parteispitze ist die Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michaela Noll (Mettmann), im Gespräch. Die bisherige stellvertretende Parteichefin Christa Thoben soll neue Schatzmeisterin werden.

In Bonn wird Röttgen den Vorsitzenden der Ruhr-CDU, Ex-Verkehrsminister Oliver Wittke, als Nachfolger von Generalsekretär Andreas Krautscheid vorschlagen, der nicht wieder kandidiert. Wittke werde "ein basisnaher Generalsekretär" sein – "er genießt mein Vertrauen", sagte Röttgen gestern Abend nach der Vorstandssitzung. Alle Personalvorschläge seien mit Beifall quittiert worden. Röttgen kündigte an, dass er auf dem Bundesparteitag Mitte November in Karlsruhe für das Amt des stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden kandidieren wird.

Quelle: Rheinische Post

 
 
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