kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast

NRW: CDU und  SPD verhandeln heute weiter

VON DETLEV HÜWEL UND GERHARD VOOGT - zuletzt aktualisiert: 02.06.2010 - 02:30

Bei ihrem zweiten Sondierungsgespräch haben CDU und SPD bei den Themen Bildung und Finanzen zwar eine grundsätzliche Annäherung in einzelnen Fragen erreicht. Von einer "Konsenslinie" könne aber noch keine Rede sein, sagte SPD-Chefin Hannelore Kraft nach der sechsstündigen Runde. Die Sondierungsgespräche sollen heute fortgesetzt werden.

Die SPD hat inzwischen eine neue Verhandlungsoption, nachdem die FDP in der Nacht zu Dienstag überraschend beschlossen hatte, jetzt doch mit Rot-Grün zu reden. Kraft lehnte jedoch das Angebot von CDU-Regierungschef Jürgen Rüttgers ab, die gemeinsamen Sondierungen zu unterbrechen, damit Rot-Grün Kontakt zur FDP aufnehmen könne. Kraft sagte, sie wolle erst die Sondierungen mit der Union abschließen und danach "so schnell als möglich" mit der FDP reden, der sie mehrere Termine zur Auswahl anbieten werde. Die Sondierungen könnten sich nicht bis zum Sankt-Nimmerleinstag erstrecken. Kraft: "Wir haben nicht endlos Zeit."

Rüttgers bekräftigte, dass er den "festen Willen" habe, zu einer Einigung zu gelangen. Ein Bündnis aus CDU und SPD sei ein stabiles Fundament für die Politik in NRW. In der Sondierungsrunde, die erneut im Düsseldorfer Flughafen-Hotel Maritim stattfand, verwies Finanzminister Helmut Linssen auf die angespannte Kassenlage: Bis 2014 müsse NRW mit einem Rückgang der Steuereinnahmen um 4,7 Milliarden Euro rechnen. Kraft sagte in der anschließenden Pressekonferenz, die Konsolidierung der Landesfinanzen sei eine Hauptaufgabe in den nächsten Jahren. Über Personalfragen sei gestern nicht gesprochen worden. Auf die Frage, ob er ins Bundeskabinett wechseln werde, sagte Rüttgers: "Mein Platz ist in Nordrhein-Westfalen."

Das neue Gesprächsangebot richte sich ebenso an die CDU, sagte FDP-Chef Andreas Pinkwart unserer Zeitung. CDU und Grüne sollten auch über ein Jamaika-Bündnis reden, falls sich Union und SPD nicht einigen. Sylvia Löhrmann (Grüne) winkte ab: "Wir werden der abgewählten Regierung nicht zu einer zweiten Amtszeit verhelfen."

Quelle: Rheinische Post

 
 
Artikel der Rubrik Titelseite
 
 
Links zu diesem Artikel
 
Anzeige

EU-Sondergipfel in Brüssel
EU-Sondergipfel in Brüssel
Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder sind in Brüssel zusam .. mehr 
 
EU-Sondergipfel in Brüssel
EU-Sondergipfel in Brüssel
Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder sind in Brüssel zusam ..
mehr 
Zu Besuch im Elysée-Palast
Zu Besuch im Elysée-Palast
Der Pariser Elysée-Palast dient als pompöse ..
mehr 
Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Oskar Lafontaine hat in seiner politischen ..
mehr 
Alexis Tsipras zu Gast in Berlin
Alexis Tsipras zu Gast in Berlin
Der Linkspopulist Tsipras ist weltweit zum ..
mehr 
In einem Wahllokal schaut ein Beobachter der Arabischen Liga (rechts) den Wahlhelfern über die Schulter.

Präsidentenwahl in Ägypten

Bürger stehen Schlange vor den Wahllokalen

In Ägypten sind die Menschen den zweiten Tag in Folge in die Wahllokale geströmt, um erstmals in einer freien Abstimmung über ihren Präsidenten zu entscheiden. mehr

 
fSAT_EUROPE__FLIP__6301109_0.jpg

Euro-Treffen in der Nacht

Es knirscht zwischen Merkel und Hollande

Ohne Beschlüsse sind die Staatschefs der EU in der Nacht aus ihren Gesprächen herausgegangen. Griechenland solle im Euro bleiben, aber nicht um jeden Preis, lautete die Ansage. Deutlich wurde aber auch: Europas Tandem Berlin-Paris ist in ... mehr

 
 
 

Vor Parteiengipfel zum Fiskalpakt

Trittin fordert Einstieg in Eurobonds

 
 

Berlin und Paris sagen Griechen Hilfe zu

EU-Sondergipfel endet ohne politische Beschlüsse

 

EU-Sondergipfel in Brüssel

Merkel und Hollande sagen Griechen Hilfe zu

Top-Services