Kleine Kommunen: Schulen vor Ort erhalten
zuletzt aktualisiert: 05.11.2010 - 02:30In einer Resolution fordern 68 Kommunen mit weniger als 15 000 Einwohnern vom Land Rahmenbedingungen, um weiterführende Schulen vor Ort zu erhalten. Zu den Unterzeichnern gehören Kerken, Kranenburg, Sonsbeck, Weeze, Alpen, Bedburg-Hau, Wachtendonk und Rheurdt. Die Bürgermeister fordern vom Schulministerium die Möglichkeit, "neben den Grundschulangeboten möglichst integrierte Schulangebote im Sekundarbereich I zu schaffen bzw. zu erhalten", etwa durch "erleichterte Kooperationen der Schulsysteme". 22 Bürgermeister übergaben die Resolution Ministerin Sylvia Löhrmann (Grüne). Löhrmann sagte, die von ihr geplante Gemeinschaftsschule, in der Kinder bis mindestens Klasse 6 gemeinsam lernen, sei ein "attraktives Angebot" für die Gemeinden. Nach Angaben des Verbands Bildung und Erziehung erarbeiten bereits 45 Haupt- und acht Realschulen Konzepte, um am Schulversuch zur Einführung von Gemeinschaftsschulen teilzunehmen.
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