Versicherung will nach Tod von Ski-Star nicht zahlen
zuletzt aktualisiert: 21.01.2012 - 02:30Salt Lake City (sid) Neun Tage nach dem schweren Trainingssturz ist Sarah Burke, die Ikone des Ski-Freestyle, in einer Klinik in Salt Lake City gestorben. Ihr Tod könnte für die Familie auch finanziell ein großer Schock werden. Laut der kanadischen Zeitung "National Post" muss sie für Krankenhauskosten in Höhe von 550 000 US-Dollar (umgerechnet etwa 430 000 Euro) aufkommen, da der Unfall bei einem Event ihres Sponsors geschah und die 29-Jährige dabei nicht durch den kanadischen Freestyl-Verband CFSA versichert war. Das Internationale Olympische Komitees (IOC) und Kanadas nationales Olympisches Komitee haben ein Spendenkonto (www.giveforward.com/sarahburke) eingerichtet.
Burke galt als die Vorreiterin ihrer Sportart, kommende Woche bei den X-Games der Extremsportarten in Aspen/Colorado (26. bis 29. Januar) peilte sie ihren fünften Titelgewinn an. Die Frontfrau ihrer Sportart hatte maßgeblich dazu beigetragen, dass Ski-Freestyle 2014 im russischen Sotschi erstmals im Programm Olympischer Winterspiele steht.
Sarah Burke war am 10. Januar in Park City/Utah gestürzt. In einer Superpipe schlug sie mit dem Kopf auf. Nach einem Herzstillstand im Krankenhaus ist es zu irreparablen Gehirnschäden gekommen. "Sie ist im Kreis ihrer Liebsten eingeschlafen. Ihren Wünschen entsprechend, werden ihre Organe gespendet, um das Leben anderer zu retten", erklärte eine Sprecherin.
Hinweis Einer gestern veröffentlichten Meldung zum Tod von Sarah Burke ist bedauerlicherweise eine falsche Überschrift zugeordnet worden. Wir bitten dies zu entschuldigen.
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