Streit um das boxende Känguru am Olympiadorf
zuletzt aktualisiert: 08.02.2010 - 02:30Vancouver (sid) Am boxenden Känguru scheiden sich in Vancouver die olympischen Geister. Die australische Delegation will im Streit mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nicht nachgeben und die riesige Fahne mit dem Beuteltier im Olympischen Dorf hängen lassen. Schlimmstenfalls könnten die Spaßvögel aus Down Under sogar den Ausschluss von den Winterspielen riskieren. Die Australier begründen ihre Hartnäckigkeit damit, dass das gelbe Känguru mit den roten Boxhandschuhen seit den Sommerspielen von Sydney 2000 zum Olympia-Team gehört. N–ch Ansicht des IOC ist das boxende Känguru jedoch ein registrierter Markenartikel. Das verletze die Regeln der Spiele - und deshalb gehöre diese Fahne nicht ins Dorf.
Berühmtheit erlangte das boxende Känguru 1983 beim Sieg der australischen Segler im America's Cup. Danach kaufte das Olympische Komitee Australiens dem Besitzer der siegreichen Yacht "Australia II", Alan Bond, den Markennamen ab.
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