Spanier kritisieren den WM-Ball Jabulani
zuletzt aktualisiert: 31.05.2010 - 02:30Innsbruck (sid) Der spanische Nationaltorhüter Iker Casillas hat sich wenig schmeichelhaft über den offiziellen WM-Ball geäußert. Er sei besser für den Strand als für die Endrunde in Südafrika geeignet, sagte der Europameister von 2008 nach dem 3:2-Sieg im Freundschaftsspiel gegen Saudi-Arabien. Casillas kritisierte besonders die unvorhersehbaren Bewegungen des Balls. "Es ist schade, dass in einem so bedeutenden Wettbewerb wie einer Weltmeisterschaft ein so wichtiges Element wie der Ball einen so abgründigen Charakter hat", betonte der Torhüter. Erstaunlich: Casillas Vertragspartner bei Real Madrid und bei der Nationalmannschaft ist Adidas, der Lieferant des WM-Balls.
Kritisch äußerte sich auch Mittelfeldspieler Xavi. Es sei eine Frage der Gewöhnung, doch in der Tat springe der Ball viel herum. Die Spanier hatten die Mannschaft aus Saudi-Arabien erst in letzter Minute durch einen Kopfball von Fernando Llorente besiegt. Nationaltrainer Vicente del Bosque zeigte sich unbeeindruckt von der trägen Vorstellung seiner Elf.
Mit Carlos Marchena scheint Spanien unbesiegbar zu sein. Der Verteidiger des FC Valencia blieb beim 3:2-Sieg gegen Saudi-Arabien das 50. Länderspiel im Nationalteam in Folge ohne Niederlage und übertraf damit den zweimaligen brasilianischen Weltmeister Garrincha (49 Spiele). Die letzte Niederlage mit Marchena, der in Innsbruck sein 57. Länderspiel bestritt, erlitten die Iberer 2003 mit 0:1 in Saragossa gegen Griechenland in der Qualifikation für die EM 2004.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



