Sevillas Sanchez lässt sich in Deutschland am Herz operieren
zuletzt aktualisiert: 22.03.2010 - 02:30Sevilla (sid). Seit Januar darf Sergio Sanchez nicht mehr Fußball spielen. Ärzte hatten eine Herzerkrankung bei dem ehemaligen U21-Nationalspieler festgestellt. Nun lässt sich der Rechtsverteidiger des spanischen Erstligisten FC Sevilla in Deutschland operieren. "Wenn alles gut verläuft, stehen die Chancen gut, dass ich meine Profi-Karriere fortsetzen kann", sagte Sanchez. Jedoch sei der Eingriff kompliziert und mit einigen Risiken verbunden. "Sie sind gering, vergleicht man sie mit dem möglichen Nutzen", erklärte der 23-Jährige. Der FC Sevilla hat schlimme Erfahrungen. Im August 2007 war Antonio Puerta drei Tage nach seinen im Punktspiel gegen Getafe erlittenen Herzstillständen gestorben. Für weltweites Aufsehen hatte Marc-Vivien Foe (28) während des Confed-Cup-Halbfinals 2003 gegen Kolumbien in Lyon gesorgt. Der Kameruner brach zusammen und starb wenig später in der Klinik. Foe, so das Ergebnis der Untersuchungen, litt an einer Herzmuskelerkrankung.
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