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Kiel verpasst Pokal-Halbfinale

zuletzt aktualisiert: 08.02.2010 - 02:30

Vor drei Jahren gehörte die SG Flensburg-Handewitt dazu, dann die HSG Nordhorn, zuletzt der VfL Gummersbach. Dauergäste bei der Endrunde des Handball-Pokals waren Gastgeber HSV Hamburg, Meister THW Kiel und die Rhein-Neckar Löwen (früher SG Kronau-Östringen). Auch diesmal hatte das Trio die Chance, doch die Kieler, Pokalsieger 2007 (33:31 gegen Kronau), 2008 (32:29 gegen Hamburg) und 2009 (30:24 gegen Gummersbach), patzte.

Beim VfL Gummersbach kassierte das Team von Alfred Gislason nach 21 Siegen mit 28:35 (12:21) wieder eine Niederlage. Kreisläufer Robert Gunnarsson (8), EM-Dritter mit Island, und Rechtsaußen Vedran Zrnic (8/3), EM-Zweiter mit Kroatien, erzielten die meisten Tore des Gastgebers, bei dem Torhüter Goran Stojanovic überragend spielte und über 20 Würfe parierte. Für Kiel – Filip Jicha (7/3), Henrik Lundström (6/3), Marcus Ahlm (5) – wird es schon am Mittwoch Ernst. Dann muss das Team (32:4 Punkte), das auf Europameister Daniel Narcisse verzichten muss (der Franzose kam verletzt von der Endrunde in Österreich zurück), beim Tabellen-Fünften Rhein-Neckar Löwen (25:11) antreten. Die Kieler sind gefordert, soll nach dem Pokal-Aus nicht auch das zweite Saisonziel aus den Augen verloren werden. Der Rückstand in der Liga auf Hamburg (33:3) beträgt derzeit nur ein Punkt

Während der Top-Favorit beim Final Four am 10./11. April fehlt, haben sich Hamburg (36:29 beim Zweitligisten VfL Bad Schwartau) und die Rhein-Neckar Löwen (29:33 beim Bundesliga-Dritten FA Göppingen) qualifiziert wie auch der TuS Nettelstedt-Lübbecke (26:22 beim Zweitligisten Bergischer HC).

In der Bundesliga gelang Düsseldorf ein wichtiger Sieg. Der Tabellenvorletzte gewann beim Schlusslicht Minden mit 34:29. Entscheidend war die Schlussphase. Nachdem sich die Gastgeber auf 26:27 (53.) herangekämpft hatten, setzten sich die Düsseldorfer innerhalb von 4:43 Minuten auf 32:26 ab. Ein starkes Debüt gelang dem Slowenen Bostjan Hribar. Der Linkshänder, zum Jahreswechsel für Jan Henrik Behrends geholt, der zuvor für Andrej Kurchev verpflichtet worden war (beide erlitten Kreuzbandrisse), erzielte elf Tore für Düsseldorf. – Das Tabellenende:

Quelle: Rheinische Post
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