Hoffenheims Mäzen Hopp kritisiert Stanislawski-Taktik
zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 - 02:30Hoffenheim (sid). Dietmar Hopp hat nach dem 2:2 der TSG Hoffenheim gegen den FC Augsburg in der "Rhein-Neckar Zeitung" zur Taktik von Trainer Holger Stanislawski erklärt: "Es ist schwer, eine Linie zu erkennen. Bei Ralf Rangnick war zu sehen, dass er ein Pressing spielte." Hopp fragte sich, ob "die Spieler die Köpfe frei haben" oder "die Kraft fehlt". "Ich bin loyal zum Verein, zu jedem Mitarbeiter und genauso zu Dietmar Hopp", sagte Stanislawski. "Insofern werde ich nicht öffentlich kommentieren, was geschrieben wird." Einen Rücktritt schloss er aus. Torwart Tom Starke äußerte sich zu Hopps Aussagen: "Ich muss aufpassen, was ich dazu sage. Nur so viel: Es ist nie förderlich, so etwas über die Medien zu kommunizieren." Hopp sagte auf der Klubhomepage, bei Transfers in den vergangenen Jahren zu leichtgläubig gewesen zu sein: "Ich habe meine Aufsichtspflicht vernachlässigt. Die hatte ich zwar offiziell nicht. Ich hätte sie aber doch wahrnehmen sollen, denn es war ja mein Geld."
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