Frankfurt bejubelt 3:2-Erfolg in Dortmund
zuletzt aktualisiert: 08.02.2010 - 02:30Borussia Dortmund ist nach dem Höhenflug der vergangenen Monate hart gelandet. Das Team von Trainer Jürgen Klopp kassierte eine Woche nach dem 1:4 beim VfB Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt ein bitteres 2:3 und verlor in der Fußball-Bundesliga den Anschluss an die Champions-League-Plätze. Der BVB, der vor den beiden Niederlagen sechs Spiele in Serie gewonnen hatte, rutschte auf den fünften Platz ab und liegt sechs Punkte hinter dem drittplatzierten Erzrivalen Schalke 04. Frankfurt feierte den ersten Sieg in Dortmund seit 19 Jahren und verbesserte sich auf Rang sieben.
"Wir hatten besonders in der Anfangsphase einige hundertprozentige Torchancen. Der Sieg war verdient", sagte Skibbe, der die Dortmunder von 1998 bis 2000 trainiert hatte. "Ich komme immer wieder gerne nach Dortmund, das macht einfach verdammt viel Spaß, hier zu spielen." Benjamin Köhler hatte die Frankfurter bereits nach sieben Minuten in Führung geköpft und dem BVB das erste Gegentor vor eigenem Publikum nach 606 Minuten beigebracht. Mats Hummels (17.) und Lucas Barrios (57.) sorgten für die Wende, ehe Sebastian Jung mit seinem ersten Bundesliga-Tor (65.) und Alexander Meier (74.) das Spiel erneut drehten. Die Partie vor 70 400 Zuschauern begann ohne langes Abtasten. Köhler nutzte die erste Chance zur Frankfurter Führung. Nach einer Flanke vollendete der Mittelfeldspieler per Kopf. BVB-Torwart Marc Ziegler musste kurz darauf Kopf und Kragen riskieren, um dem freistehenden Ex-Schalker Halil Altintop im Strafraum dem Ball vom Fuß zu spitzeln.
Erst nach einer Viertelstunde kamen die Borussen besser ins Spiel und erzielten im Anschluss an eine Ecke den Ausgleich. Hummels bugsierte den Ball nach einem Fernschuss zum 1:1 über die Linie. Es war bereits das fünfte Saisontor für den Innenverteidiger. Fast im Gegenzug stand erneut Ziegler im Mittelpunkt, als er per Fußabwehr vor Köhler klärte. Im Anschluss erspielten sich beide Mannschaften in einer hektischen Partie weitere Chancen. Am Ende mit dem besseren Ende für die Eintracht.
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