Fifa ermittelt gegen Nordkorea wegen angeblicher Strafarbeit
zuletzt aktualisiert: 12.08.2010 - 02:30Singapur (sid). Gerüchte über öffentliche Demütigungen der nordkoreanischen Nationalspieler sowie Strafarbeit für Trainer Kim Jong-Hun sorgen beim Fußball-Weltverband Fifa für Aufruhr. Präsident Joseph S. Blatter bestätigte, dass man bereits Ermittlungen gegen Nordkorea aufgenommen hat. "Wir haben dem nordkoreanischen Fußball-Verband einen Brief geschrieben. Wir wollen herausfinden, ob die Berichte über die Bestrafungen wahr sind", sagte Blatter. Nordkorea war bei der WM in Südafrika in der Vorrunde ausgeschieden. Die Führung des kommunistischen Regimes hatte deshalb alle Nationalspieler aufgefordert, Trainer Kim öffentlich zu kritisieren. Kim musste zudem aus der Arbeiterpartei austreten und wurde zu harter körperlicher Arbeit verurteilt. Die Spieler mussten auf einer Bühne sechs Stunden lang "ideologische Kritik" über sich ergehen lassen.
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