Sonntag
zuletzt aktualisiert: 28.01.2012 - 02:309 Uhr Je früher desto besser, denn die Morgenstimmung auf einem der Linienboote zum Lido (13) ist bestens. Etwas Seefahreratmosphäre mit frischer Luft und ein wenig Flair vom vergangenen Sommer sind zu atmen. Auf der großen Straße zur Piazzale Bucintoro ist noch nicht viel los. Später öffnen dort Läden und Cafés. Doch am kilometerlangen Strand entlang zu gehen, das hat einen Hauch von "ganz weit weg".
12 Uhr Fahrt nach Murano (14), der Glasbläserinsel. Auch hier sind es die Wege entlang der Kanäle, die einen Reiz versprühen. Wer mag, der schaut im Museo del Vetro (15) vorbei, das die 1000-jährige Geschichte der Glasbläserei mit verschiedenen Exponaten beleuchtet. Der Blick in die Werkstätten kann dann eher kurz ausfallen.
14 Uhr Zurück am Anleger vom Markusplatz liegt die Seufzerbrücke auf dem Fußweg. Wer in die Markus-Basilika (16) hinein möchte, kann links von der Schlange eine kleine Tür für den Gottesdienst nehmen. Das geht schneller. Die Zeiten stehen außen an der Tür. Anschließend ist Zeit für einen Caffè im "Florian" (17), seit nahezu 300 Jahren eine Institution in Venedig. Natürlich haben die Tradition, die spiegel- und holzgetäfelten Räume und das Salonorchester ihren Preis. Also tapfer sein, wenn die Rechnung kommt. Und bitte keinen Cappuccino bestellen – den trinken Italiener nur zum Frühstück. Ein Caffè machiato kommt auch mit einem Häubchen aus Milchschaum. 16 Uhr Dann ist Zeit fürs Maskenfest. Ein Geschäft, in dem sich der Zauber beim Fertigen der Masken erleben lässt, ist nur wenige Schritte entfernt und heißt "Magie di Carnevale" (18). Heute tupft Elisabeth Blattgold auf die Maske. An den Wänden hängen Tausende hübscher Beispiele ihrer Kunst.
17 Uhr Auf dem Weg vom Markusplatz zum Busbahnhof, der sich in einem halbstündigen Fußmarsch bewältigen lässt, kommt man an vielen Geschäften vorbei. Die nutzen vor allem Einheimische, was dem Touristen durchaus den Hinweis auf Schnäppchen gibt. Die Strada Nova und die Rio Terà San Leonardo eignen sich auch für einen Stopp zum Einkaufen.
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