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Reisende lassen sich in Entwicklungsländern besser keine Tätowierungen stechen oder Piercings machen. Über die Nadeln könnten Infektionskrankheiten wie HIV oder Hepatitis C übertragen werden, warnt Professor Thomas Löscher vom Berufsverband Deutscher Internisten. Auch Akupunktur, Rasuren, Schönheitsoperationen sowie Maniküre und Pediküre brächten ein Risiko mit sich. Mehr als 20 Prozent der neu diagnostizierten Hepatitis-C-Fälle, die 2010 dem Robert-Koch-Institut gemeldet wurden, gingen wahrscheinlich auf Tätowierungen und Injektionen im Ausland zurück, so Löscher. dpa