kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast

Duisburg: Sauerland kämpft gegen Abwahl

zuletzt aktualisiert: 25.01.2012 - 02:30

Duisburg (RP). Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) will im Abwahlverfahren keinen Wahlkampf führen. "Das ist keine Wahl, die Wahl war 2009. Das ist eine Abstimmung über eine mögliche Abwahl des Oberbürgermeisters", sagte Sauerland gestern. Gemeinsam mit Duisburgs CDU-Kreisparteichef Thomas Mahlberg erläuterte er die Strategie seiner Partei für die verbleibenden zweieinhalb Wochen bis zum 12. Februar.

An dem Sonntag können mehr als 360 000 Duisburger darüber abstimmen, ob Sauerland im Amt bleiben oder es aufgeben soll. Möglich gemacht hatte dies eine Initiative, die rund 72 000 Unterschriften für das Abwahlverfahren gesammelt hatte. Die Sauerland-Gegner werfen dem Oberbürgermeister vor, nach der Katastrophe bei der Loveparade mit 21 Toten nicht die politische Verantwortung übernommen zu haben. Mahlberg erklärte, das Abwahlverfahren sei "eine Farce". Es ginge längst nicht mehr um die Loveparade. Vielmehr sei es vor allem die SPD, die ihre politischen Ziele erreichen wolle. In einer Zeitungsanzeige hatten drei frühere Duisburger Oberstadtdirektoren – alle Sozialdemokraten – die Bürger zur Abwahl aufgefordert. Die CDU hat 7000 Flyer produziert, die Funktionsträgern der Partei als Argumentationshilfe dienen sollen. "Keine Experimente! Zukunft gestalten" heißt es auf der Titelseite – in Anlehnung an den (erfolgreichen) Bundestagswahlkampf Konrad Adenauers 1957.

Inzwischen sollen rund 20 000 Duisburger ihre Stimme per Briefwahl abgegeben haben. Trotzdem bleibt Sauerland zuversichtlich, dass bei der Abwahl das nötige Quorum nicht erreicht wird. Nur wenn eine Mehrheit von mindestens 92 000 gegen ihn abstimmt, ist er abgewählt. Regierungspräsidentin Anne Lütkes (Grüne) erklärte, die Stadt dürfe keine Zwischenstände der Briefwahlbeteiligung bekanntgeben, um Beeinflussungen zu vermeiden.

Quelle: RP


Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.

 
 
Artikel der Rubrik Regional
 
 
Links zu diesem Artikel
 
Anzeige

Städte in der Region
Chronik: die Projekte der Zoofreunde
Chronik: die Projekte der Zoofreunde
Wir blicken zurück auf 40 Jahre Zoofreunde. mehr 
 
Chronik: die Projekte der Zoofreunde
Chronik: die Projekte der Zoofreunde
Wir blicken zurück auf 40 Jahre Zoofreunde.
mehr 
Land unter in Elten
Land unter in Elten
Ein heftiges Unwetter ist Mittwochabend ..
mehr 
Das ist Assani Lukimya
Das ist Assani Lukimya
Wir stellen Ihnen Fortuna Düsseldorfs Publikumsliebling Assani Lukimya ..
mehr 
Unwetter: Acht Kubikmeter Hagel im Keller
Unwetter: Acht Kubikmeter Hagel im Keller
Unwetter: Acht Kubikmeter Hagel im Keller
mehr 

Duisburg

IHK schießt gegen Krieger

Der Streit um die Verkaufsflächen auf dem Güterbahnhofsgelände geht in die nächste Runde. Die Planungen verstießen gegen die Ziele der Landesplanung, moniert die Industrie- und Handelskammer. VON mike michel  mehr

 

Xanten

Pendelbus für Sekundarschüler

Zweiter Info-Abend zur Sekundarschule: Eltern fragen nach einer Gesamtschule als Alternative. Für den Transport der Schüler zwischen den Standorten Sonsbeck und Xanten wird ein "Shuttle" eingerichtet. VON Beate Wyglenda  mehr

 
 
 
 
 
 
TOP-SERVICES