CO-Pipeline: Bayer strebt in Teilen neue Rechtsgrundlage an
zuletzt aktualisiert: 20.04.2011 - 02:30Düsseldorf (jj). Die Bayer Material Science AG (BMS) will die Kohlenmonoxid(CO)-Pipeline teilweise auf eine neue rechtliche Grundlage stellen. Wie ein Sprecher gestern bestätigte, hat BMS bei der Bezirksregierung für bestimmte, auch vom Verwaltungsgericht Düsseldorf bemängelte Sachverhalte eine Plan-Änderung mit erneuter Beteiligung der Öffentlichkeit beantragt. Die Änderungen betreffen neben der Trassenführung und abweichenden Stahlsorten auch das zum Schutz vor Baggerangriffen verlegte Geogrid-Band. Es soll, wie bereits angekündigt, durch ein zusätzliches breiteres Band ergänzt werden. Die Pipeline-Gegner rechnen nun mit zusätzlichen Klagen gegen das Projekt. Ab dem 23. Mai verhandelt das Düsseldorfer Verwaltungsgericht über ältere Klagen gegen die Pipeline.
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