Von der Leyen will Kinderporno-Zugang im Internet blockieren
zuletzt aktualisiert: 21.11.2008Berlin (afp). Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet gesetzlich unterbinden. Sie wolle „einen Damm bauen gegen die Flut der Bilder, indem wir den Zugang für die Kunden blockieren“, kündigte sie gestern an. Das Bundeskriminalamt erstelle Listen der kinderpornografischen Websites. Die Zugangsanbieter sollen demnach gesetzlich verpflichtet werden, solche Websites unverzüglich zu sperren. Die Familienministerin zeigte sich besorgt über die Zahl der im Internet zugänglichen Kinderpornos: „Die Zahlen steigen explosionsartig.“ Der Vertrieb von Bildern habe sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Kinderpornografische Videos würden allein in Deutschland bis zu 50 000 Mal heruntergeladen.
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