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Vetternwirtschaft

zuletzt aktualisiert: 07.08.2009 - 02:30

Die "Stuttgarter Zeitung" beschäftigt sich mit dem Parteitag der palästinensischen Fatah:

"Die Fatah-Führungsclique hat seit Jahren aktiv den personellen und programmatischen Umbau verhindert. Die Folge ist: Es gibt keine einflussreichen und glaubwürdigen Repräsentanten, die die alten Männer an der Spitze ersetzen könnten. Politiker wie Hanan Aschrawi, die für einen 'dritten Weg' hin zur pragmatischen Auseinandersetzung stehen, sind an den Rand gedrängt. Stattdessen prägt Vetternwirtschaft die Partei. Wenn sich im Friedensprozess in den nächsten Jahren wenig bewegt, trägt die Fatah dafür viel Verantwortung."

Nebenwirkungen

Die "Augsburger Allgemeine" sagt zur Debatte um eine Massenimpfung gegen die Schweinegrippe:

"In jedem Fall müssen die Gesundheitspolitiker die Bedenken gegen die Massenimpfung und das eilige Testverfahren ernst nehmen. Bevor der Impfstoff eingesetzt wird, ist das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren. Hier hat zu gelten: Sorgfalt vor Eile. Es darf keine Ungewissheit geben, die den Impfstoff betrifft. Auch sollte der geäußerte Verdacht ausgeräumt werden, hinter der Massenimpfung stünde vor allem die Geschäftstüchtigkeit der Pharma-Industrie."

Strategisch richtig

Die "Financial Times" schreibt über die Aussichten der Telekom:

"Hinter den scheinbaren Erfolgsgeschichten lauern jede Menge Gefahren. So ist höchst fraglich, ob der Konzern das Wachstumstempo im DSL-Geschäft aufrecht erhalten kann. Der Markt ist heiß umkämpft und der zu verteilende Kuchen wird kleiner. Auch im Ausland sind in den kommenden Monaten und Jahren hohe Investitionen nötig. Trotzdem ist der Auslandskurs der Telekom strategisch richtig. Darauf sollte der Konzern auch in schwierigen Zeiten vertrauen und nicht die Fehler aus der Vergangenheit wiederholen. Oft genug hat er im Ausland teuer erworbene Anteile aus Panik zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt wieder verkauft."

Quelle: Rheinische Post

 
 
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