"Stimmung kippt": Niedersachsen-CDU rückt von Wulff ab
VON MICHAEL BRÖCKER - zuletzt aktualisiert: 24.01.2012 - 02:30Berlin (brö). Die niedersächsische CDU geht auf Distanz zum früheren Ministerpräsidenten des Landes, Bundespräsident Christian Wulff. In der Klausursitzung des Landesvorstands am Freitag sei der Unmut über Wulff und seinen früheren Sprecher Olaf Glaeseker groß gewesen, berichtet ein Teilnehmer. "Was jetzt bekanntwurde, ist eine Unverfrorenheit. Die Stimmung kippt gegen Wulff", sagte ein Vorstandsmitglied. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Glaeseker wegen Korruption. Er soll entgegen der bisherigen Darstellung als Staatssekretär in Hannover aktiv für die umstrittene Sponsorenveranstaltung "Nord-Süd-Dialog" des Eventmanagers Manfred Schmidt geworben haben. Dies hatte die damalige CDU-Regierung im Landtag 2010 verneint. Glaeseker urlaubte mehrfach in Häusern von Schmidt.
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