kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast

Ruf nach "personellen Änderungen" an der FDP-Spitze

VON GREGOR MAYNTZ - zuletzt aktualisiert: 25.08.2010 - 02:30

Die schlechten Umfragewerte lassen bei der FDP den Ruf nach personellen Konsequenzen in den Führungsetagen laut werden. "Es wird nicht ohne personelle Änderungen gehen", sagte Jörg-Uwe Hahn, hessischer FDP-Chef und Vize-Regierungschef, für den nächsten Bundesparteitag im Mai voraus. Als Ergebnis werde es "ein anderes Präsidium" geben.

Es liegt nahe, dass Hahn damit vor allem seinen eigenen Hut in den Ring werfen wollte. Schließlich hatte er bei den letzten Landtagswahlen mehr als 16 Prozent für die Liberalen geholt. Zwei von drei stellvertretenden Vorsitzenden könnten im Mai ausgetauscht werden, hieß es in Berlin. Tatsächlich hat FDP-Vize Andreas Pinkwart in NRW den Rauswurf aus der Regierung hinnehmen müssen, haben FDP-Vize Rainer Brüderle in Rheinland-Pfalz und FDP-Vize Cornelia Pieper in Sachsen-Anhalt ebenfalls noch vor dem Parteitag Landtagswahlen zu bestehen.

Auch vom FDP-Nachwuchs kommt Kritik: "Die Führungsebene von Partei und Fraktion sowie die Minister der FDP müssen sich endlich als Team und weniger als sich gegenseitig belauernde Einzelkämpfer sehen", so die Jungen Liberalen in einem Strategiepapier.

Parteichef Guido Westerwelle und sein Generalsekretär Christian Lindner denken jedoch nicht an personelle Veränderungen. Schon gar nicht daran, jetzt schon den als neuen Hoffnungsträger empfundenen Lindner als Parteichef im Wartestand aufzubauen. Sie haben sich auf eine Dreifach-Strategie verständigt, um die FDP aus dem Umfragekeller zu führen. Im September suchen sie den Kontakt zur Basis in vier Regionalkonferenzen und einem bundesweiten Kreisverbandstreffen. Im Oktober geben sie den Startschuss zur Debatte um ein neues Grundsatzprogramm. Vor allem aber wollen sie einen "sehr intensiven politischen Herbst" dazu nutzen, die Liberalen als entscheidenden Faktor in der Regierung thematisch herauszustellen.

Bei der Wehrpflicht folge die Union bereits der vor Jahren vorgegebenen Linie. In der Bildungspolitik will Lindner das Profil schärfen, indem er etwa auf mehr Geld für Stipendien dringt. Die bisherigen Steigerungspläne der CDU-Bildungsministerin seien "zu wenig ambitioniert", sagte Lindner. Sodann wollen die Liberalen bei den anstehenden Hartz-IV-Beschlüssen Akzente setzen und etwa eine künftige Bedarfsberechnung erreichen, die sich nicht an der Lohn-, sondern der Preisentwicklung orientiert. Schließlich wollen die Liberalen in der Regierung das Dickicht der Mehrwertsteuersätze aufräumen – einen Rückzug bei der Hotelsteuer nicht ausgeschlossen.

Quelle: Rheinische Post

 
 
Artikel der Rubrik Politik
 
 
Links zu diesem Artikel
 
Anzeige

EU-Gipfel: Merkel und Co. treffen in Brüssel ein
EU-Gipfel: Merkel und Co. treffen in Brüssel ein
Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder sind in Brüssel zusam .. mehr 
 
EU-Gipfel: Merkel und Co. treffen in Brüssel ein
EU-Gipfel: Merkel und Co. treffen in Brüssel ein
Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder sind in Brüssel zusam ..
mehr 
Zu Besuch im Elysée-Palast
Zu Besuch im Elysée-Palast
Der Pariser Elysée-Palast dient als pompöse ..
mehr 
Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Oskar Lafontaine hat in seiner politischen ..
mehr 
Alexis Tsipras zu Gast in Berlin
Alexis Tsipras zu Gast in Berlin
Der Linkspopulist Tsipras ist weltweit zum ..
mehr 
Preparation of the informal European summit

Sorge um Griechenland wächst

Börsen vor EU-Gipfel auf Talfahrt

Die Sorge um die Zukunft des Euro ist zurück an den Börsen. Aktienkurse und Gemeinschaftswährung gehen vor Beginn des EU-Sondergipfels auf Talfahrt. Zweifel an der Krisenstrategie Europas drücken auf die Stimmung. Von der EU kommen einige Vorschläge, ... mehr

 
Armin Laschet

Machtkampf in Düsseldorf ist abgewendet

Armin Laschet wird neuer CDU-Chef in NRW

Der Machtkampf um die Führung der NRW-CDU ist abgewendet: In letzter Sekunde einigten sich die Kontrahenten Armin Laschet und Karl-Josef Laumann auf einen Kompromiss. Laschet wird künftig die NRW-CDU führen, Laumann bleibt Fraktionschef. Von Detlev Hüwel und Gerhard Voogt  mehr

 

EU-Gipfel plant Erklärung

Griechenland soll in der Eurozone bleiben

 

EU-Sondergipfel am Abend in Brüssel

Kräftemessen zwischen Merkel und Hollande

 

Berliner Staatsanwaltschaft

Ermittlungen gegen Wulff abgeschlossen

 

Interview mit Politikwissenschaftler

Langguth: CDU ohne Alternative zu Merkel

 

Energie-Gipfel im Kanzleramt

Merkel sucht Bauplan für die Energiewende

 

Anleihenauktion spült Milliarden in Staatskassen

Deutschland leiht sich Geld zum Nulltarif

Top-Services