Ministerin verteidigt Gemeinschaftsschule
zuletzt aktualisiert: 09.09.2010 - 02:30Düsseldorf (fvo). Der Schulausschuss des Landtags hat über die Reformpläne der rot-grünen Minderheitsregierung gestritten. Kern ist die Gemeinschaftsschule, in der die Kinder bis mindestens zur sechsten Klasse zusammen lernen sollen. Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) wiederholte, Gemeinschaftsschulen würden im "größtmöglichen Konsens" vor Ort eingeführt. Sie lehnte es jedoch ab auszuschließen, dass Gemeinschaftsschulen auch gegen den Willen der Schulkonferenz eingerichtet werden können. Weitere Punkte der geplanten Schulreform, etwa die Abschaffung der Kopfnoten, sollen nach einer Experten-Anhörung debattiert werden.
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