kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast

Lobbyisten rüsten sich für neue Regierung

VON MARTIN KESSLER - zuletzt aktualisiert: 30.09.2009 - 02:30

Berlin. Die Interessenverbände der Wirtschaft halten merkwürdig still seit dem Wahlsonntag. Nach den kargen Zeiten der großen Koalition, als ihr Einfluss auf ein Minimum gesunken war, hätten sie nach dem Sieg von Schwarz-Gelb groß auftrumpfen können. Doch bei Arbeitgebern, Industrieverband und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ist Bescheidenheit angesagt. Scharfe Forderungen, so ein Insider, würden nur Widerstände schaffen.

Trotzdem hat die Wirtschaft klare Vorstellungen, was sie von der schwarz-gelben Koalition erwartet. Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) ebenso wie der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) haben als oberste Priorität die Kredit- und Liquiditätsversorgung der Unternehmen auf ihrer Wunschliste für die neue Regierung. Die Wirtschaftskrise mit ihren schwerwiegenden Folgen für die Kreditmärkte sei eben noch nicht vorüber, heißt es in den Zentralen der Wirtschaftslobby.

Bei ihrer zweiten Forderung werden die Arbeitgeber noch deutlicher. Es dürfe keine neuen Belastungen für die Unternehmen geben, verlangen sie. Das könnte die schwarz-gelbe Koalition vor eine Zerreißprobe stellen. Denn in den Sozialkassen drohen milliardenschwere Defizite. Sollen die nicht über Beitragserhöhungen gedeckt werden, bleiben als Ausweg nur Leistungskürzungen übrig.

Der einflussreiche Industrieverband BDI macht sich zudem für eine Korrektur der Unternehmen-steuerreform stark. Die großzügigen Regelungen zur Abschreibung von Fremdzinsen und Pachten sollen wieder eingeführt werden. Deren Streichungen hätten ausgerechnet in der Krise die Finanzierungsmöglichkeiten für die Unternehmen geschwächt. Auch die steuerliche Förderung von Innovationen steht auf der BDI-Agenda weit oben.

Der Energieverband BDEW, in dem alle Versorger der Strom-, Gas- und Wasserwirtschaft vertreten sind, will nach Auskunft von Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller eine "Energiepolitik aus einem Guss". Da sei in der Vergangenheit viel Stückwerk gewesen. Ein nationales Energiekonzept fehle noch immer. Ein erster Schritt könnte sein, alle Stellen, die für Energie zuständig sind, im Bundeswirtschaftsministerium zu bündeln. Dann müssten freilich das Umwelt- und das Forschungsressort Kompetenzen abgeben.

Quelle: Rheinische Post

 
 
Artikel der Rubrik Politik
 
 
Links zu diesem Artikel
 
Anzeige

Angelina Jolie traf Außenminister Westerwelle
Angelina Jolie traf Außenminister Westerwelle
Hollywood-Star Angelina Jolie traf in Berlin .. mehr 
 
Angelina Jolie traf Außenminister Westerwelle
Angelina Jolie traf Außenminister Westerwelle
Hollywood-Star Angelina Jolie traf in Berlin ..
mehr 
Die kommenden Termine zur Griechenland-Rettung
Die kommenden Termine zur Griechenland-Rettung
Die griechischen Regierungsparteien haben sich ..
mehr 
Danny Dayem - ein Blogger berichtet aus Syrien
Danny Dayem - ein Blogger berichtet aus Syrien
Er ist 22 Jahre alt und Sohn eines syrischen ..
mehr 
Asma al Assad - die Frau des syrischen Diktators
Asma al Assad - die Frau des syrischen Diktators
Asma al Assad ist die Frau an der Seite des ..
mehr 
Wulff intervenierte auch bei Springer-Chef Doepfner wegen Artikel

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Der Bundespräsident wird bei den Büttenrednern in diesem Jahr zum Pointengeber. In den Karnevalshochburgen ziert er die Wagen der Rosenmontagszüge. Auf den Sitzungen widmen ihm die Jecken lange Passagen ihrer Programme. Von Sybille Möckl  mehr

 
Mexico Drug War

US-Anti-Drogen-Behörde DEA

USA präsentieren Beweise für Korruption in Mexiko

Nach Informationen der US-Anti-Drogen-Behörde DEA haben mexikanische Drogenkartelle über Jahre Millionen an den Gouverneur eines mexikanischen Grenzstaates und weitere führende Figuren der ehemaligen Regierungspartei gezahlt. mehr

 

Proteste in Griechenland gegen Sparplan

"Nieder mit der Erpressung durch die Troika"

 
 
 

Bundesverkehrsminister Ramsauer:

"Es wird keinen Freibrief für Raser geben"

 

Jahrestags der Islamischen Revolution

Ahmadinedschad verspricht Erfolge in Atomtechnik

 

Gewalt in Syrien

General in Damaskus ermordet

Top-Services