Günstlingswirtschaft? NRW-Staatskanzlei widerlegt Vorwürfe
zuletzt aktualisiert: 07.08.2009 - 02:30Düsseldorf (gmv). Werden in der Düsseldorfer Staatskanzlei regierungsnahe Mitarbeiter begünstigt? Diesen Vorwurf hatte der Personalrat der Regierungszentrale in einem Infobrief erhoben. Die Staatskanzlei beantwortete jetzt eine Anfrage der SPD zu dem Thema, indem sie eine Beförderungsstatistik vorlegte. Fazit: "Die Fakten zeigen eindeutig, dass kein Mitarbeiterkreis bevorteilt wird", heißt es in der Antwort. In der Gesamtbetrachtung aller Laufbahngruppen gehören 9,4 Prozent der Beförderten zu den langjährigen Mitarbeitern. 9,6 Prozent wurden nach dem Regierungswechsel eingestellt. Die Werte hielten sich also "nahezu die Waage", heißt es. Von "Günstlingswirtschaft" könne keine Rede sein.
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