Feldpost-Briefe nun online: "Der Stahlhelm glüht"
zuletzt aktualisiert: 02.09.2009 - 02:30Berlin (ap). Feldpost-Briefe aus dem Zweiten Weltkrieg sind ab sofort im Internet nachzulesen. Rund 1200 solcher Briefe seien online zugänglich gemacht worden, teilte das Berliner Museum für Kommunikation mit. Den Soldaten dienten die Briefe als Trost und Ersatz für den fehlenden Familienalltag, den Angehörigen in der Heimat als oft lang erwartetes Lebenszeichen. So schrieb Infanterist Rudolf Kurth am 5. August 1941 aus Russland an sein "Trudchen": "Ich liege jetzt im Kornfeld, die Sonne brennt unbarmherzig. Der Stahlhelm glüht." Seit 2001 sammelt das Museum Feldpost-Briefe.
Quelle: Rheinische Post
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