Durchbruch für Neuorganisation der Hartz-IV-Jobcenter
zuletzt aktualisiert: 22.03.2010 - 02:30Berlin (qua). In den Jobcentern sollen auch in Zukunft Arbeitsagentur und Kommune unter einem Dach zusammenarbeiten können, um Langzeitarbeitslosen alle Hilfen aus einer Hand anzubieten. Auf die dafür notwendige Verfassungsänderung einigten sich Union, FDP und SPD in einer nächtlichen Marathon-Sitzung. Das Verfassungsgericht hatte die Mischverwaltung bereits 2007 als verfassungswidrig erklärt und eine Neuregelung bis Ende 2010 gefordert. Nach Angaben aus Verhandler-Kreisen sollen die 346 Jobcenter fortbestehen können. Die Zahl der Optionskommunen, in denen Städte und Kreise in Eigenregie die Langzeitarbeitslosen betreuen, sollen von derzeit 69 auf dann 110 steigen dürfen.
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