kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast

Deutscher Kapitän in der Hand von Piraten

zuletzt aktualisiert: 25.10.2010 - 02:30

Vor der Küste Kenias haben Piraten einen Tanker mit einem deutschen Kapitän in ihre Gewalt gebracht. Wie die EU-Mission "Atalanta" mitteilte, bestätigte die Besatzung eines türkischen Kriegsschiffes die Entführung des Tankers. Die "York" ist nach Angaben der griechischen Küstenwache mit 150 Tonnen Flüssiggas beladen.

Entführt wurde die "York" demnach bereits am Samstag gut 170 Kilometer östlich der kenianischen Hafenstadt Mombasa. An Bord des Tankers, der sich im Besitz einer griechischen Reederei befindet und unter der Flagge Singapurs fährt, befinden sich neben dem deutschen Kapitän 16 weitere Besatzungsmitglieder. Bei ihnen handelt es sich um zwei Ukrainer und 14 Philippiner.

Ein "Atalanta"-Hubschrauber entdeckte den entführten Tanker gestern vor der kenianischen Küste. An Bord der "York" seien bewaffnete Piraten gesichtet worden, teilten die europäischen Seestreitkräfte mit. Der Hubschrauber war von dem türkischen Kriegsschiff "Gaziantep" gestartet, um den Überfall zu untersuchen. Kontakt mit der Crew der "York" habe es bislang aber nicht gegeben, da das Satellitentelefon an Bord abgeschaltet sei. Auch mit den Entführern habe es bislang keine Gespräche gegeben. Der deutsche Kapitän ist nach Angaben der Reederei Interunity Management Corporation in Athen 70 Jahre alt und arbeitet schon seit Längerem für das Unternehmen.

Unterdessen wurde bekannt, dass gestern vor Somalia ein weiterer Frachter mit deutschen Besatzungsmitgliedern entführt wurde. Das bestätigte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam. Demnach befinden sich zwei deutsche Staatsbürger an Bord der "Beluga Fortune". Die Entführung habe sich am Morgen rund 1200 Seemeilen östlich der kenianischen Stadt Mombasa ereignet.

Nach Angaben von "Atalanta" befinden sich gegenwärtig 19 Schiffe und insgesamt 428 Geiseln in der Gewalt von Piraten.

Internet Warum der Kampf gegen die Piraten so schwierig ist: www.rp-online.de/panorama

Quelle: Rheinische Post

 
 
Artikel der Rubrik Politik
 
 
Links zu diesem Artikel
 
Anzeige

Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Oskar Lafontaine hat in seiner politischen .. mehr 
 
Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Oskar Lafontaine hat in seiner politischen ..
mehr 
Alexis Tsipras zu Gast in Berlin
Alexis Tsipras zu Gast in Berlin
Der Linkspopulist Tsipras ist weltweit zum ..
mehr 
Thilo Sarrazin bei der Vorstellung seines Euro-Buchs
Thilo Sarrazin bei der Vorstellung seines Euro-Buchs
Der frühere SPD-Finanzsenator und Bundesbanker Thilo Sarrazin hat sein ..
mehr 
Gauck entlässt Röttgen als Umweltminister
Gauck entlässt Röttgen als Umweltminister
Bundespräsident Joachim Gauck hat Norbert ..
mehr 

NRW-Koalitionsgespräche gestartet

Kraft und Löhrmann zuversichtlich

Gut eine Woche nach ihrem Sieg bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben SPD und Grüne Koalitionsverhandlungen aufgenommen. Die Verhandlungsführerinnen, Hannelore Kraft (SPD) und Sylvia Löhrmann (Grüne), äußerten zuversichtlich. mehr

 

Linksradikaler Grieche zu Gast in Berlin

"Wir bitten um die Solidarität der Deutschen"

Alexis Tsipras ist für viele Politiker in Europa ein Schreckgespenst. Der radikallinke Grieche kämpft für ein Ende des Sparkurses in seinem Land und feiert Erfolge in Umfragen und Wahlen. Auf Einladung der Linken kam Tsipras am Dienstag nach Berlin. mehr

 

Dauer-Streit um Linke-Vorsitz

Oskar Lafontaine zieht Kandidatur zurück

 

Kanzlerin verteidigt Röttgen-Aus

Merkel: "Personeller Neuanfang notwendig"

 

Schwierige Energiewende in Deutschland

Rösler nimmt Länder in die Pflicht

 

Neuer Bundesumweltminister

Altmaier will bei Energiewende Tempo machen

 

Fangprämien im Gesundheitswesen

SPD fordert Gesetzesverschärfung

 

NRW-CDU sucht Wege aus der Krise

Laschet: "Es tut gut, demütig zu sein"

Top-Services