Christian Wulff: Eltern müssen sich mehr um ihre Kinder kümmern
zuletzt aktualisiert: 22.12.2009 - 02:30Hannover (apd). Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff hat mehr Zeit und Zuwendung für Kinder eingefordert. "Ihnen fehlt der Ansprechpartner mit Geduld, der Wärme und Nähe ausstrahlt", sagte der CDU-Politiker. Finanzielle Anstrengungen des Staates könnten menschliche und persönliche Zuwendung nicht ersetzen. Der Ministerpräsident verteidigte das von der Union geplante Betreuungsgeld von 150 Euro monatlich, das ab 2013 an zu Hause erziehende Eltern gezahlt werden soll. "Das Betreuungsgeld zeugt von Respekt vor der Entscheidungsfreiheit der Eltern. Sie bestimmen autonom, ob sie ihr Kind vor dem dritten Lebensjahr zu Hause erziehen oder in eine staatliche Betreuungseinrichtung geben", sagte der CDU-Politiker. Bei den unter Dreijährigen sei "eine Betreuung in der Kinderkrippe nicht prinzipiell besser als die Betreuung zu Hause".
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