kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast

18 Tote bei schwerem Anschlag in Kabul

zuletzt aktualisiert: 19.05.2010 - 02:30

Knapp zwei Monate herrschte trügerische Ruhe, nun schlugen die Taliban wieder mitten in Afghanistans Hauptstadt Kabul zu. Ein Selbstmordattentäter rammte gestern ein mit Sprengstoff beladenes Auto in einen Nato-Konvoi. Ein riesiger Feuerball schoss in die Luft. Mindestens zwölf Zivilisten und sechs Nato-Soldaten, darunter fünf Amerikaner, starben. Die Nationalität des sechsten Soldaten blieb zunächst unklar. 47 Menschen wurden verletzt.

Der Anschlag ereignete sich im morgendlichen Berufsverkehr auf der vollen Darulaman Road nahe der von den USA finanzierten "Militärakademie zur Aufstandsbekämpfung" im Camp Julien, das US- und afghanische Soldaten beherbergt. Die Taliban reklamierten die Bluttat für sich. Ziel seien die "Besatzer der Nato" gewesen, erklärte Taliban-Sprecher Sabihullah Mujahid. Das Bündnis plant eine Großoffensive in der südlichen Provinz Kandahar, die als Taliban-Hochburg gilt. Die Schlacht gilt als entscheidend im Kampf gegen die Aufständischen.

Zudem soll am 29. Mai in Kabul eine Friedensjirga beginnen, bei der Präsident Hamid Karsai den Weg zu Versöhnung und Gesprächen mit Teilen der Taliban ebnen will, um das Land zu befrieden. Karsai nannte den Anschlag, der auch einen Bus voller Zivilisten traf, "herzzerreißend".

Der Anschlag war die blutigste Attacke in Kabul seit dem 26. Februar, als Militante bei Anschlägen auf Hotelpensionen 16 Menschen, vor allem Inder, töteten. Die Nato und die USA wollen ihre Truppen in diesem Jahr auf 150 000 Soldaten aufstocken. 2010 starben bisher 202 Nato-Soldaten – das ist die höchste Zahl in dem Zeitraum von Januar bis Mitte Mai seit Beginn des Krieges Ende 2001.

Quelle: Rheinische Post

 
 
Artikel der Rubrik Politik
 
 
Links zu diesem Artikel
 
Anzeige

Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Oskar Lafontaine hat in seiner politischen .. mehr 
 
Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Die Paukenschläge des Oskar Lafontaine
Oskar Lafontaine hat in seiner politischen ..
mehr 
Alexis Tsipras zu Gast in Berlin
Alexis Tsipras zu Gast in Berlin
Der Linkspopulist Tsipras ist weltweit zum ..
mehr 
Thilo Sarrazin bei der Vorstellung seines Euro-Buchs
Thilo Sarrazin bei der Vorstellung seines Euro-Buchs
Der frühere SPD-Finanzsenator und Bundesbanker Thilo Sarrazin hat sein ..
mehr 
Gauck entlässt Röttgen als Umweltminister
Gauck entlässt Röttgen als Umweltminister
Bundespräsident Joachim Gauck hat Norbert ..
mehr 

NRW-Koalitionsgespräche gestartet

Kraft und Löhrmann zuversichtlich

Gut eine Woche nach ihrem Sieg bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben SPD und Grüne Koalitionsverhandlungen aufgenommen. Die Verhandlungsführerinnen, Hannelore Kraft (SPD) und Sylvia Löhrmann (Grüne), äußerten zuversichtlich. mehr

 

Linksradikaler Grieche zu Gast in Berlin

"Wir bitten um die Solidarität der Deutschen"

Alexis Tsipras ist für viele Politiker in Europa ein Schreckgespenst. Der radikallinke Grieche kämpft für ein Ende des Sparkurses in seinem Land und feiert Erfolge in Umfragen und Wahlen. Auf Einladung der Linken kam Tsipras am Dienstag nach Berlin. mehr

 

Dauer-Streit um Linke-Vorsitz

Oskar Lafontaine zieht Kandidatur zurück

 

Kanzlerin verteidigt Röttgen-Aus

Merkel: "Personeller Neuanfang notwendig"

 

Schwierige Energiewende in Deutschland

Rösler nimmt Länder in die Pflicht

 

Neuer Bundesumweltminister

Altmaier will bei Energiewende Tempo machen

 

Fangprämien im Gesundheitswesen

SPD fordert Gesetzesverschärfung

 

NRW-CDU sucht Wege aus der Krise

Laschet: "Es tut gut, demütig zu sein"

Top-Services