Düsseldorf: "Das perfekte Model" mit einer Prise Selbstironie
VON SYBILLE MÖCKL - zuletzt aktualisiert: 02.02.2012 - 02:30Düsseldorf (RP). Eva Padberg und Karolína Kurková haben ihre Suche nach dem "perfekten Model" aufgenommen. Die Castingshow ist als Konkurrenz-Format zu Heidi Klums "Germany's next Topmodel" konzipiert, aber will mehr vom "echten, harten Business" zeigen. Das ist in der ersten Folge von "DpM" am Dienstagabend aber nicht geglückt.
Tausende Model-Anwärterinnen ließen sich von den beiden Jurorinnen in einem offenen Casting in Köln begutachten. Wie bei Heidi. Die Mädchen liefen über den Catwalk, ließen sich die Haare schneiden und umstylen. Wie bei Heidi. Auch das erste Fotoshooting zum Thema "Die sieben Todsünden" zog sich. Wie bei Heidi.
Lichtblicke waren die Moderatorinnen. Beide blond, 1,80 Meter groß und erfrischend natürlich, nicht nur aufgesetzt gut gelaunt. Sie fuhren zum Casting nicht in einer Limousine, sondern mit dem Fahrrad und suchten selbst nach ihrem Nachwuchs. In Solingen und in Bad Lippspringe. Im Krankenhaus, im Einkaufszentrum und in der Uni – ganz ohne "Ich-habe-heute-leider-kein-Foto-für-dich"-Getue.
Kurková lernt nebenbei Deutsch (Ihr "Wir arbeiten uns hier den Arsch ab", klingt schon fast akzentfrei). Padberg zeigt sich nicht als Star, sondern versucht sich ernsthaft als Modelscout. Der übliche Schadenfreude-Faktor aus der Klum-Vorlage war bisher nur marginal vorhanden, die Kandidatinnen wurden nicht fertiggemacht. Padberg und Kurková holten jedoch – so wie Heidi bei Staffelbeginn meist auch – nur eine mäßige Quote. 1,29 Millionen Zuschauer schalteten die erste Folge "Das perfekte Model" ein.
Ab der zweiten Folge hat jede der beiden Jurorinnen ihr eigenes Team mit zehn Kandidatinnen, die von ihnen betreut werden.
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