kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast

Erbschaftsteuer ist verzichtbar

VON ANTJE HÖNING - zuletzt aktualisiert: 04.02.2012 - 02:30

Keine Steuer entzweit die Deutschen so wie die auf Erbschaften. Gestern befeuerte das Statistische Bundesamt die Debatte mit neuen Zahlen: Danach vererben die Deutschen immer größere Vermögen. Die Nachkriegsgeneration, die das Land aufgebaut hat, hinterlässt ihren Kindern Häuser, Fabriken, Geld. Man schätzt, dass jährlich Vermögen im Wert von 200 Milliarden Euro vererbt werden. An Erbschaftsteuer kommen aber nur drei Milliarden beim Fiskus an. Viel zu wenig, wie SPD, Grüne und Linke meinen? Oder viel zu viel, wie Liberale finden?

Gewiss: Wer erbt, wird ohne eigene Leistung leistungsfähiger, wieso soll davon nicht der Staat profitieren? Andererseits ist das Vermögen oft aus versteuertem Einkommen entstanden, mit der Erbschaftsteuer greift der Fiskus zum zweiten Mal zu. Und oft reichen die Gewinne, die das Erbe abwirft, nicht zur Zahlung der Steuer aus. Das kann für Familienunternehmen das Aus bedeuten. In Deutschland hat man sich daher für ein kompliziertes Gesetz mit hohen Freibeträgen entschieden, das dem Fiskus am Ende doch nur wenig einbringt. Konsequenter und ergiebiger wäre es, wie Schweden die Erbschaftsteuer zu streichen und statt dessen die Schlupflöcher bei der Einkommensteuer zu stopfen sowie Steuerflucht energischer zu bekämpfen. Das Abkommen mit der Schweiz etwa hängt immer noch.

Quelle: RP


Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.

 
Artikel der Rubrik Leitartikel
 
Links zu diesem Artikel
 
 

Weitere Nachrichten vom 4. Februar 2012

Leitartikel

Anzeige

Thilo Sarrazin bei der Vorstellung seines Euro-Buchs
Thilo Sarrazin bei der Vorstellung seines Euro-Buchs
Der frühere SPD-Finanzsenator und Bundesbanker Thilo Sarrazin hat sein .. mehr 
 
Thilo Sarrazin bei der Vorstellung seines Euro-Buchs
Thilo Sarrazin bei der Vorstellung seines Euro-Buchs
Der frühere SPD-Finanzsenator und Bundesbanker Thilo Sarrazin hat sein ..
mehr 
Gauck entlässt Röttgen als Umweltminister
Gauck entlässt Röttgen als Umweltminister
Bundespräsident Joachim Gauck hat Norbert ..
mehr 
Mit der Drachme käme erstmal neues Chaos
Mit der Drachme käme erstmal neues Chaos
Wird die Drachme wieder eingeführt, drohen ..
mehr 
Alexis Tsipras - selbsternannter Retter Griechenlands
Alexis Tsipras - selbsternannter Retter Griechenlands
Alexis Tsipras spaltet Europa. Viele Griechen hoffen auf den Vorsitzen ..
mehr 

NRW-CDU sucht Wege aus der Krise

Laschet: "Es tut gut, demütig zu sein"

Die CDU in Nordrhein-Westfalen hat nach der Wahlniederlage und dem Röttgen-Rauswurf mächtig mit sich selbst zu tun. Vizechef Laschet spricht von einem Tiefpunkt und rät zu Demut. mehr

 

Salafisten wollen Pro-NRW-Anhänger aufspüren

Behörden besorgt über islamistische Mordaufrufe

Die deutschen Sicherheitsbehörden sind besorgt über islamistische Mordaufrufe gegen Mitglieder der rechtsgerichteten Partei Pro NRW. Im Internet wird dazu aufgefordert, Adressen von Pro-NRW-Vertretern aufzuspüren. mehr

 

Buchvorstellung in Berlin

Ökonom gibt Sarrazin Rückendeckung

 

Offizielle Entlassung beim Bundespräsidenten

Gauck dankt Röttgen

 

SPD und Grüne starten Koalitionsverhandlungen

Das kommt auf Rot-Grün in NRW zu

 
 
 

Entlassung in Berlin

Röttgen trifft Merkel bei Gauck

Top-Services