Die Phänomenologie
Sie beschreibt einen Weg der Erkenntnis. Dabei gilt es, die Dinge in einer Weise an sich herankommen zu lassen, ohne sie mit bisherigem Wissen zuzudecken oder zu verfälschen. Nur so gelangt man zum Wesen der Dinge. Im Grunde fordern die Phänomenologen eine Betrachtung der Welt, bei der alles, was über die Welt gedacht oder gesagt wurde, ausgeblendet wird.
Die Sorge
Damit ist nicht gemeint, dass der Mensch sich Sorgen macht. Die Sorge gehört zum Wesen des Menschen als ein Besorgen, ein Planen und Berechnen. Sorgen kann also nur ein Wesen, dass einen Zeithorizont und einen Begriff von Zeit besitzt. Sorge ist eine Form gelebter Zeitlichkeit.
Das Man
Mit diesem Man beschreibt Heidegger das Uneigentliche, eine Art Attrappe unseres modernen Lebens, das nur ein Maskenspiel ist. "Jeder ist der Andere, und keiner ist er selbst", heißt es im Hauptwerk "Sein und Zeit". Das Man wird zur Beschreibung des Daseins in seiner Beliebigkeit.
Die Kehre
Die Kehre markiert ein Umdenken bei Heidegger und ist das Scharnier zwischen Sein und Zeit. Wenn wir die Zeit bedenken, denken wir stets auch die eigene Zeitlichkeit des Denkens. Die Kehre ist der Augenblick eines wesentlichen Umschlags – vom Sein der Zeit in die Zeit des Seins.
Die Lichtung
Heidegger definiert die Unverborgenheit des Daseins als die Lichtung im Menschen; er ist Ort dieser Lichtung. Das "Da" im Begriff von "Da-sein" beschreibt zugleich die unauflösbare Verflechtung mit der Welt, in die der Mensch – nach Heidegger – geworfen ist.
Quelle: Rheinische Post