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Berlin: Meryl Streep zeigt "Die eiserne Lady" auf der Berlinale

VON PHILIPP HOLSTEIN - zuletzt aktualisiert: 01.02.2012 - 02:30

Berlin (RP). Der Wettbewerb der Berlinale ist nun vollständig. Gestern verkündete Dieter Kosslick, Chef des immer noch drittwichtigsten Filmfestivals in Europa, den Titel des 18. Teilnehmers in der Konkurrenz um den Goldenen Bären: "Land des weißen Hirsches" von Wang Quan'an wurde in China produziert. Sein Regisseur gewann bereits 2007 mit "Tuyas Hochzeit" den Preis für den besten Film. Die Berlinale geht vom 9. bis 19. Februar.

Zu den Höhepunkten des Wettbewerbs dürften "Barbara" von Christian Petzold zählen sowie "Gnade" von Matthias Glasner und "Was bleibt" von Hans-Christian Schmid. Die großen Namen indes treten außer Konkurrenz an: Stephen Daldry mit seinem oscarnominierten Film "Extrem laut und unglaublich nah" etwa, in dem Sandra Bullock und Tom Hanks die Hauptrollen spielen. Auch "Bel Ami" mit Robert Pattinson und Uma Thurman sowie "The Flowers Of War" von Zhang Yimou mit Christian Bale werden zwar im Wettbewerb gezeigt, konkurrieren aber nicht um die Preise.

Im vergangenen Jahr klagten Festivalbesucher nicht nur über einen schwachen Wettbewerb, sondern auch über das Ausbleiben der Stars. Zumindest letzteres dürfte sich 2012 ändern. Kosslick wird Angelina Jolie begrüßen dürfen, die ihre erste Regiearbeit "In The Land Of Blood And Honey" vorstellt, außerdem Meryl Streep, die zur Deutschland-Premiere ihres unmittelbar danach anlaufenden Films "The Iron Lady" über Margaret Thatcher kommt. Streep wird mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Den Vorsitz der Jury hat in diesem Jahr der britische Filmemacher Mike Leigh ("Happy-Go-Lucky") übernommen. Er entscheidet mit seinen Kollegen – den Schauspielerinnen Barbara Sukowa und Charlotte Gainsbourg, dem Schauspieler Jake Gyllenhaal und dem Regisseur Asghar Farhadi (Berlinale-Sieger 2011 mit "Nader und Simin") – über die Vergabe der Bären.

Quelle: RP


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