Gefälschtes Gemälde im Lehmbruck-Museum?
zuletzt aktualisiert: 07.09.2010 - 02:30Duisburg (pk). Der internationale Skandal um gefälschte Kunst aus der "Sammlung Werner Jaegers" betrifft offenbar auch eine Ausstellung im Duisburger Wilhelm-Lehmbruck-Museum. Dort ist zurzeit die Schau "Der Kubismus und sein Umfeld" zu sehen. Ein großer Teil der Werke stammt aus der Sammlung der "Telefónica", der spanischen Telefongesellschaft. Wie Museumsdirektor Raimund Stecker bestätigte, ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine spanische Leihgabe eine Fälschung. Es handelt sich um ein angebliches Gemälde von Louis Marcoussis (1878–1941), das den berühmten Kunsthändler Alfred Flechtheim in kubistischer Verfremdung zeigt. Das Bild, so die Expertenmeinung, könne nicht wie angegeben aus dem Jahr 1914 stammen.
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