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Tv-Kolumne: Worauf es wirklich ankommt...

zuletzt aktualisiert: 22.12.2012

Es ist besonders die Optik, die Disneys "Weihnachtsgeschichte" von den vielen Vorgängern unterscheidet. Die Neuauflage von Charles Dickens ewig jungem Klassiker (Samstag, Sat.1, 20.15 Uhr) als Animationsfilm daher. Im Kino war der Film in 3D zu sehen. Im Fernsehen müssen die Zuschauer auf diesen Effekt verzichten, zumindest die, die nicht über ein TV-Gerät verfügen, das dreidimensionale Bilder liefert. Aber auch ohne 3D-Darstellung überzeugen die Trickaufnahmen.

Erzählt wird die Geschichte des herzlosen alten Mannes Ebenezer Scrooge, großartig von Schauspieler Jim Carrey als Animationsfigur verkörpert, der als knorriger Geldverleiher nichts für Weihnachten übrig hat. Er hasst die Kinder, die vor seinem Geschäft auf der Straße im Schnee spielen, er hasst die Bettler, die ihn um eine Spende bitten. In der Weihnachtsnacht erscheinen dem alten Griesgram nacheinander die drei Geister der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht. Sie führen dem hartherzigen Geschäftsmann vor Augen, dass er sein Leben schleunigst ändern muss, will er nicht nach seinem Ableben im Fegefeuer schmoren.

Der Wandel des Geizhalses zum Wohltäter ist unbedingt sehenswert, zumal die Geschichte an Werte erinnert, auf die es nicht nur zu Weihnachten ankommt: Nächstenliebe, Mitgefühl, Barmherzigkeit.

Christian Schwerdtfeger

Quelle: RP
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