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Leiharbeiter wechseln selten in reguläre Jobs

zuletzt aktualisiert: 03.07.2010 - 02:30

Die wenigsten Leiharbeiter schaffen den dauerhaften Wechsel in reguläre Jobs. Wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt, lassen nur sieben Prozent der ehemals Arbeitslosen die Leiharbeit nach zwei Jahren hinter sich und finden eine dauerhafte Beschäftigung. "Angesichts des Ziels des Gesetzgebers, mit Hilfe der Leiharbeit eine Brücke in dauerhafte Beschäftigung zu bauen, ist das ein sehr ernüchterndes Ergebnis", sagte Institutsdirektor Joachim Möller. Zugleich sei Leiharbeit jedoch die bessere Alternative zur Arbeitslosigkeit. "Zeitarbeit erhöht für Langzeitarbeitslose auch auf mittlere Sicht die Beschäftigungschancen", sagte Möller. Nach Angaben des Instituts gibt es derzeit rund 750 000 Leiharbeiter. Die meisten Beschäftigungsverhältnisse dauern nur kurz. Rund die Hälfte endet bereits innerhalb von drei Monaten.

Quelle: Rheinische Post

 
 
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