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Krisen-Chance!

zuletzt aktualisiert: 14.02.2009

Guckt man derzeit in Gesichter der Beschäftigten, sieht man nicht selten auch sorgenvolle Blicke: die Angst vor Arbeitslosigkeit steckt in den Köpfen, Kurzarbeit (Kug) steht an. Die Auftragsbücher der Firmen sind nicht voll genug, sie reduzieren die Arbeitszeit und halten ihre Beschäftigten in der Krise, indem sie kurzarbeiten. Das geht durch gesetzliche Neuerungen nun bis zu 18 Monate. Für Betroffene ist es die Zeit zu handeln und das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Die freie Zeit sollte langfristig "investiert" werden – in die eigene Qualifikation. Kurzarbeit und Qualifizierung, das bietet sich jetzt an. Wer die Zeit der Kurzarbeit in sich selbst investiert, ist für die Zukunft besser aufgestellt. Die Frage lautet: Wo kann ich in meinem Beruf noch besser werden? Welche Qualifikationen fehlen mir? Ein Gespräch mit dem Arbeitgeber ist jetzt wichtig: Qualifizierung während der Kurzarbeit! Davon profitieren beide, Arbeitgeber und Beschäftigte. Bildet der Arbeitgeber seine Mitarbeiter während der Kurzarbeit weiter, erstattet die Agentur für Arbeit ihm die Sozialversicherungsbeiträge. Andererseits steigern Mitarbeiter, die sich weiterbilden, ihren Marktwert und machen sich durch ihre Qualifikation unentbehrlich für das Unternehmen und attraktiver für den Arbeitsmarkt. Die Agenturen vor Ort sind kompetente Ansprechpartner.

Werner Marquis ist Pressesprecher bei der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit

Quelle: Rheinische Post

 
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