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Freundschaft

zuletzt aktualisiert: 03.07.2010 - 02:30

Wenn der Chef oder der Kollege einem im Online-Netzwerk, wie zum Beispiel Facebook, die virtuelle Freundschaft anbietet, befindet man sich in einer heiklen Situation. Lehnt man das Angebot ab, fühlt sich der andere womöglich vor den Kopf gestoßen. Willigt man ein, bekommt der Chef oder Kollege Einblick in die Privatsachen, die man in dem Online-Netzwerk veröffentlicht hat, aber vor den Kollegen lieber nicht preisgeben möchte. Deshalb sollten Mitarbeiter bei so einem Freundschaftsangebot nicht nur aus Höflichkeit "Ja" sagen, rät die Etikette-Trainerin Gabriele Krischel aus Niederkassel. Wer sich dabei unwohl fühlt, sollte lieber ablehnen und dazu stehen. Einfach wortlos ignorieren sollten Beschäftigte die Anfrage aber besser nicht. Das wirke sehr abweisend. Stattdessen sollten sie ihr "Nein" begründen: "Man kann sich ja für das Angebot bedanken und sagen: 'Ich finde das sehr nett, aber ich möchte Privates und Berufliches lieber trennen.'", empfiehlt Krischel. Auch entschärfe es die Absage, wenn Beschäftigte dem Chef oder Kollegen ein Gegenangebot machen. "Sie können dem anderen zum Beispiel anbieten, einmal gemeinsam mittags essen zu gehen, um sich gegenseitig auszutauschen." (tmn)

Quelle: Rheinische Post

 
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