Forscher kritisieren Förderprogramme für Jugendliche
zuletzt aktualisiert: 12.02.2011 - 02:30Programme zur Ausbildungsförderung Jugendlicher sind in NRW einer aktuellen Studie zufolge nicht sehr erfolgreich. Von den insgesamt 150 000 jugendlichen Teilnehmern habe ein Drittel auch zwei Jahre nach Eintritt in eine Übergangsmaßnahme keine Chance auf einen Ausbildungsplatz, teilt das Institut für Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen mit. Dabei habe das Land NRW im Jahr 2009 rund 440 Millionen Euro an Fördermitteln für die Fördermaßnahmen ausgegeben. Rund 50 000 Jugendliche blieben "hängen, aber keiner weiß, warum", kritisierten die Bildungsforscher. Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Dorothea Schäfer, sagte, Warteschleifen in mehr als 120 Programmen und Maßnahmen im Jahr 2009 seien für alle Beteiligten keine Lösung des Problems. Die Wirtschaft müsse mehr duale Ausbildungsplätze anbieten, forderte die Gewerkschaftschefin.
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