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Daimler-Chef sieht Carsharing nicht als Bedrohung

zuletzt aktualisiert: 14.01.2012 - 02:30

Daimler-Chef Dieter Zetsche hat das Carsharing-Geschäft als Wachstumschance für die Autobauer gepriesen. Die Furcht mancher Hersteller vor dieser neuen Idee, die den Autokauf verzichtbarer macht, sei völlig unbegründet, erklärte der Manager. "Natürlich denken in einer Industrie, die seit mehr als 100 Jahren Autos verkauft, einige Kollegen, dass Carsharing an Kommunismus grenzt. Aber falls das der Fall sein sollte, dann: "Viva la Revolucion!" Das mögliche Wachstum dieser jungen Branche sei alles andere als eine Bedrohung für das Kerngeschäft der Autobauer – es sei eine Verdienstchance.

Da Carsharing zumindest für Stadtmenschen das eigene Auto überflüssig machen könnte, beäugen Autobauer das Konzept auch kritisch – haben sie doch Jahrzehnte lang in die Treue ihrer Kunden investiert und den Traum vom eigenen Auto mit Werbung unterstützt. Daimler war mit der Marke Car2Go bereits 2008 in das Carsharing eingestiegen. Mit Car2Gether wirbt der Konzern inzwischen auch dafür, dass Menschen gezielt Mitfahrmöglichkeiten anbieten –etwa über ihr internetfähiges Handy. dpa

Quelle: RP


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